Sport bei der Feuerwehr

Am 21. August unternahm die Einsatzabteilung bei bilderbuchschönem Wetter einen Familien-Ausflug in den „Kletterwald Spessart“ in Heigenbrücken.
In der Gruppe hatten wir im Kletterwald Spessart die Möglichkeit, den Wald aus einer anderen Perspektive zu erleben. Nach dem Anlegen der Sicherheitsausrüstung bekamen wir eine Einweisung in das Sicherheitssystem und in das Verhalten an den verschiedenen Kletterstationen mit seinen vielen Schwierigkeitsgraden!
Uns erwartete auf einer Fläche von 1,5ha:


Der blaue Parcours (leicht) war unser Einstieg für alle Erstkletterer in einer Höhe von 2 bis 5 Meter. Über schwingende Baumstämme und Seilbrücken balancierten wir mit reiner Muskelkraft von Baum zu Baum, hier konnten wir uns langsam an die Höhe gewöhnen.
Beim grünen Parcours (mittelschwer) ging es schon nach einigen Übungen in 5 bis 10 Meter Höhe richtig zur Sache und es bedurfte es voller Konzentration. Es ging durch Netze, über Brücken, Lianengang, vorbei an Boxsäcken und zum Abschluss wartete die erste von vielen Seilrutschen auf uns.
Im roten Parcours (mittelschwer) war schon der Aufstieg schweißtreibend! Doch dann Freude pur beim Bewältigen von Spinnennetz, Röhrentunnel, Charlie Chaplin und vielen weiteren fantastischen Übungen in Höhen von 7-10 Meter.


Beim schwarzen Parcours (schwer) hieß es Adrenalin pur! Wagemut und Geschicklichkeit wurden auf eine harte Probe gestellt. Auch die Kraft und die Kondition wurden hier aufs äußerste beansprucht.
Der orange Parcours (kleiner Seilrutschen-Parcours) Hier kamen auch die Kleinsten (ab 140 cm) in den Genuss von mehreren kleinen Seilrutschen!
Der gelbe Parcours (großer Seilrutschen-Parcours) Der Höhepunkt war das Überqueren des „Bächletals“ mit einer der längsten (600m) und höchsten Seilrutschen Deutschlands, 280 Meter am Stück und in einer Höhe von 30 Metern war Action und Klettererlebnis pur.

(Ralf Sauer in der 280m langen Seilbahn)
Unter dem Motto: „Ich will, ich kann“ den Parcours schaffen!
Ein für uns einschließlich der Kinder unvergessliches 3-stündiges Erlebnis, das Lust auf’s Wiederholen macht! Eins ist sicher, die Feuerwehr Zellhausen kommt wieder in den Kletterpark.
Nach den anstrengenden und ereignisreichen letzten Tagen, konnte die Zellhäuser Brandschützer mal einen wirklich positiven Notruf bearbeiten.
Eine Entenfamilie hatte sich am vergangenen Mittwoch ins Zellhäuser Neubaugebiet verlaufen und irrte dort durch diverse Gärten. Das einfangen der Entenmutter und ihrer zehn kleinen Begleiter stellte sich allerdings als nicht so einfach heraus. Flink auf den noch jungen Entenwatschn flitzten die Kleinen wild durch die Gegend und konnten nur mit großer Mühe eingefangen und in die Transportbox gepackt werden. Wer hätte gedacht, dass auch solch ein Einsatz so schweißtreibend sein kann.
Letztlich konnte die junge Familie wieder putzmunter am Königsee ausgesetzt werden und schwamm glücklich in seine neugewonnene Freiheit.
H1_Tierrettung (4 photos)
2 Juni 2010, mainhausen
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Der Brand eines Wohn- und Geschäftshauses in der Zellhäuser Heinrich-Heine-Straße beschäftigte die Wehrleute aus Mainhausen und Seligenstadt am späten Montagabend für viele Stunden.
Gegen 21 Uhr wurden die Kameraden aus Zellhausen und Mainflingen von der Leitstelle zur Brandstelle gerufen. Schon auf der Anfahrt wurde das Ausmaß des Feuers deutlich, als sämtliche Straßen im Umkreis der Einsatzstelle von dichten Rauchschwaden durchwandert wurden und über dem Gebäude eine weithin sichtbare Rauchsäule stand. Sofort nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde durch die Einsatzleitung die Feuerwehr Seligenstadt mit einem weiteren Löschzug zur Einsatzstelle beordert, um so schnell auf eine zweite Drehleiter und weitere Atemschutzgeräteträger zurückgreifen zu können.
Danach wurde von den Kameraden erst ein umfangreicher Außenangriff auf das in Vollbrand stehende Gebäude gestartet und die umliegenden Wohnhäuser wurden von den Einsatzkräften gekühlt und geschützt. Im Anschluss daran starteten die ersten Trupps unter Atemschutz einen Innenangriff im Erdgeschoss und ein zweiter Trupp ging über die Drehleiter ins obere Geschoss des Gebäudes vor, da das Holztreppenhaus zu diesem Zeitpunkt nicht mehr betretbar war.
Insgesamt wurden vier Rohre und ein Wenderohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach gut zwei Stunden konnte von den Einsatzkräften erstmals Feuer aus gemeldet werden. Im Anschluss wurde das Gebäude mit der Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester abgesucht und diese gezielt abgelöscht. Gegen Mitternacht konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden, welche über Nacht die Brandwache stellte und unbefugten den Zutritt zum Areal verwehrte. Die Feuerwehrkräfte konnten dann in den Gerätehäusern ihre Fahrzeuge wieder Einsatzfähig machen und sich bei einem kleinen Snack stärken. Hier dankte Gemeindebrandinspektor Joachim Unkelbach den Kameraden für ihren umsichtigen Einsatz und lobte dass alle umliegenden Gebäude geschützt werden konnten und niemand verletzt wurde.
In den frühen Morgenstunden des Montags wurden die Zellhäuser Kameraden von der Polizei nach nur wenigen Stunden Schlaf erneut zur Einsatzstelle alarmiert, da es aus Teilbereichen des Dachstuhls wieder zu qualmen begann.
Vor Ort wurden von den Brandschützern die letzten kleinen Glutnester abgelöscht und nach zwei Stunden konnten die Wehrleute wieder ins Gerätehaus zurückkehren.
Das Zweifamilienhaus wurde durch den Brand vollständig zerstört. Die Brandursache, sowie die Schadenshöhe werden zurzeit noch von den Spezialisten der Offenbacher Kriminalpolizei ermittelt.
Bei diesem Einsatz zeigte sich nicht nur die gute Ausbildung und die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren, sondern auch die enorme Wichtigkeit von gut ausgerüsteten Feuerwehrgerätehäusern, Fahrzeugen und Wehrleuten. Allein in den letzten drei Tagen wurden die Mainhäuser Kameraden zu insgesamt fünf Einsätzen gerufen und leisteten hierbei ehrenamtlich circa 17 Stunden Einsatzdienst pro Mann.
Feuer_HeinrichHeineStrasse (11 photos)
31 Mai 2010, Heinrich-Heine-Straße, Mainhausen

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Am heutigen Sonntag kam es vormittags gegen halb elf zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei PKW auf der L2310 in Höhe der Auffahrt zur A45. Ein weißer Geländewagen, welcher von der A45 auf die L2310 einbiegen wollte, übersah vermutlich einen aus Richtung Aschaffenburg kommenden Kombi und stieß mit ihm zusammen.
Hierbei wurde die Beifahrerseite des Kombis so stark beschädigt, dass der Beifahrer sich nicht mehr selbstständig aus dem Fahrzeug befreien konnte. So mussten die Kameraden beider Mainhäuser Feuerwehren mit Hilfe des hydraulischen Rettungsgerätes die Beifahrertür öffnen und den Verunfallten aus seiner Lage befreien. Nach erfolgreicher Rettung wurde der Patient dem Rettungsdienst übergeben, welcher die weitere Versorgung übernahm.
Um den Patienten möglichst schonend zu transportieren, wurde der Rettungshubschrauber „Christoph Hessen“ aus Reichelsheim in der Wetterau an die Einsatzstelle gerufen, mit welchen der Verunfallte in eine Klinik geflogen wurde.
In der Zwischenzeit wurde die Unfallstelle durch die Feuerwehr gereinigt und die beiden Fahrzeuge, welche wohl nur noch Schrottwert haben, vom Abschleppdienst entfernt.
Abschließend konnte die Landesstraße 2310, welche während des Einsatzes voll gesperrt werden musste, nach circa. 2 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Verkehrsunfall_L2310_A45 (11 photos)
30 Mai 2010, 63533 Mainhausen

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